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„Freie Fahrt für gutes Licht“

Blender unterwegs: Im Oktober prüfen die Kfz-Werkstätten die Fahrzeugbeleuchtung. Foto: ProMotor/T.Volz

Autolicht – hell, gezielt, sicher. So wünschen sich Fahrer die Beleuchtung.

An den Licht-Innovationen der Fahrzeuge schrauben Jahr für Jahr die Lampenhersteller, für das reibungslose Funktionieren sind die Besitzer selbst verantwortlich.

Damit stehen sie aber keineswegs allein im Dunkeln. Hilfestellung geben seit über 60 Jahren der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht gemeinsam mit ihren Partnern während des jährlichen Licht-Tests im Oktober.

Millionen Autobesitzer sind auch in diesem Jahr unter dem Motto „Freie Fahrt für gutes Licht“ eingeladen, die Lichtanlage ihrer Fahrzeuge in den 37 740 Kfz-Meisterbetrieben,  bei den Prüforganisationen und Automobilklubs kostenlos überprüfen zu lassen.

Modernes Licht, moderne Prüftechnik

Bei vielen Fahrzeugen ist das keine Minutensache mehr. Im Zeitalter von Xenon, LED, Laser und intelligenten Lichtfunktionen steigen auch die Anforderungen an die Kfz-Meisterbetriebe.

„Die Werkstätten müssen mit genormten Prüfplätzen für die Scheinwerfereinstellung und mit neuen Prüfgeräten ausgerüstet werden“, erklärt ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Das heißt konkret: Neben dem dreistelligen Millionen-Betrag, den die Betriebe durch den Zeitaufwand beim Prüfen jedes Jahr als geldwerte Leistung an die Kunden weitergeben, müssen sie jetzt zusätzlich hohe Investitionen stemmen.

Daher ist es verständlich, wenn sie den Aufwand für langwieriges Einstellen komplexer Scheinwerfer-Systeme sowie Ersatzteile und deren Einbau in Rechnung stellen. Das war auch bisher schon so, wird aber aufgrund des steigenden Anteils moderner Scheinwerfersysteme zunehmen.

Viele Blender, viele Einäugige

Die Verkehrssicherheitsaktion tut not, konnten die Prüfer doch auch im vergangenen Jahr wenig Licht am Ende des Tunnels attestieren. Jedes dritte Auto fuhr mit mangelhafter Beleuchtung, jedes zehnte Fahrzeug war als Blender unterwegs.

Die Mängelliste führen mit 21,3 Prozent defekte Hauptscheinwerfer an, gefolgt von Blendern, zu niedrig eingestellten  Scheinwerfern und mangelhaften Rücklichtern.

Noch trüber sah es bei den Nutzfahrzeugen aus. Fast 42 Prozent fielen beim Licht-Test durch. Fatal gerade in der dunklen Jahreszeit.

Gutes Sehen, gute Sicht

Weil intelligentes Autolicht allein noch keine gute Sicht bringt, bitten viele Innungsoptiker im Rahmen des Licht-Tests zum kostenlosen Seh-Check. Immerhin: Neun von zehn Sinneseindrücken werden von den Augen aufgenommen.

Gibt es da Schwächen, steigt die Unfallgefahr. Der Berufsverband der Augenärzte schätzt, dass jährlich 300 000 Verkehrsunfälle auf das Konto mangelnder Sehleistung gehen.

Mehr Sicherheit, mehr Auto

Der Licht-Test bringt Sicherheit und mit etwas Glück vielleicht auch ein neues Auto. Aktions-Partner Renault verlost einen Mégane Energy TCe 130 EDC mit 132 PS im Wert von 28 960 Euro.

Das Procedere ist denkbar einfach: Wer die Fragen auf dem Flyer in der Werkstatt ausfüllt, kann auf den Gewinn hoffen. Die Teilnahme ist ab Oktober auch online unter www.licht-test.de möglich.

Weitere Partner der Licht-Aktion unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sind in diesem Jahr ADAC, Fuchs Schmierstoffe,  Osram und der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen.

Informationen rund um den Licht-Test erhalten Autofahrer auf der Webseite www.licht-test.de.

Letzte Änderung: 28.08.2017Webcode: 0115536