Diesel-Filter-Förderung schließt schwach ab

[14.12.2016] Mit einem knappen „na ja“ kommentierte der Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Dr. Harry Brambach das Ende des 2016er Förderprogramms zu Nachrüstung von Diesel-Rußpartikelfiltern. Man müsse abschließend bilanzieren, dass das Umweltprogramm nicht den erhofften Erfolg gebracht habe. Die Werkstätten im Südwesten hätten sich „deutlich mehr erwartet“. Dennoch könne man davon ausgehen, dass für das Werkstatt-Geschäft ein Umsatz in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro zusätzlich generiert worden sei.

Das Förderprogramm sei zwar bereits Ende September ausgelaufen, rückwirkende Förderanträge konnten aber noch bis zum 15. November gestellt werden. Von den zwölf Millionen Euro, die im Fördertopf zur Verfügung gestanden hätten, seien lediglich knapp sieben Millionen Euro abgerufen worden. Rund eine Million davon sei in die Taschen baden-württembergischer Diesel-Fahrer geflossen, die damit 3.842 Nachrüstungen realisieren konnten. Bundesweit habe es rund 26.500 nachträgliche Filter-Einbauten gegeben.

Letzte Änderung: 14.12.2016Webcode: 0109923