Weiter kein Durchbruch bei der Elektro-Prämie

[20.02.2018] Stuttgart. Die Nachfrage nach E-Autos bleibt gering. Auch im Januar des neuen Autojahres gab es in Baden-Württemberg mit 706 Prämien für batteriebetriebene und Plug-in-Fahrzeuge keinen Durchbruch. "Das Interesse an der finanziellen Förderung ist und bleibt mäßig", sagte Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Dr. Harry Brambach zu den aktuellen Zahlen des für die Förderung zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Nachdem im vergangenen Jahr rund 25 Millionen Euro Fördergelder für die Elektromobilität in den Südwesten geflossen seien, kämen im Januar nun rund 2,3 Millionen Euro hinzu. Insgesamt sind nach Brambachs Angaben für Baden-Württemberg 9.517 Prämien beantragt worden. Dies sei eine Länderquote von 18,7 Prozent. Der Südwesten nehme damit im Ranking hinter NRW und Bayern den dritten Platz ein.

Im Januar seien 437 Prämien für reine Stromer und 179 für Plug-in-Hybride beantragt worden. Die Prämien flössen zu 46,1 Prozent an private Fahrer und zu 52,2 Prozent an Unternehmen. Brambach: "Der kleine Rest geht an Körperschaften, Vereine, Kommunen und Stiftungen."

Letzte Änderung: 20.02.2018Webcode: 0118298