Februar-Neuzulassungen im Südwesten mit fast zehn Prozent alternativen Antrieben

[01.04.2019] Stuttgart. Im baden-württembergischen Pkw-Markt waren im Februar Pkw mit alternativen Antrieben und Diesel auf der Überholspur. Plus 103,8 Prozent für die "Alternativen" und plus 5,6 Prozent für Diesel-Pkw seien auffällige Ergebnisse, sagte Michael Ziegler, Präsident des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg. Die Euro 6d-TEMP habe im Februar einen Anteil von 69,5 Prozent bei den Dieselneuzulassungen.

Die Februar-Bilanz des KBA weise für den Südwesten insgesamt 39.669 (Vorjahr: 36.370) Pkw-Neuzulassungen aus. Benziner seien mit 22.840 (Vorjahr: 22.218) Verkäufen das größte Segment, gefolgt vom Diesel mit 12.927 (Vorjahr: 12.238) Neuzulassungen.

Im Segment der Neuwagen mit alternativen Antrieben liegt den Angaben Zieglers zufolge der Hybrid mit 3.018 (Vorjahr: 1.350) vor dem Elektro-Pkw mit 786 (Vorjahr: 417) und den gasbetriebenen Neuwagen mit 97 (Vorjahr: 147) Neuzulassungen. Insgesamt habe es 3.901 (Vorjahr: 1.914) neue Pkw in diesem Segment gegeben. Das entspricht einem Anteil von 9,8 Prozent am Gesamtmarkt.

Kumulativ zeige der Markt im Südwesten weitere Aufwärtstendenzen. 78.816 Neuzulassungen in den ersten beiden Monaten des Autojahres 2019 seien eine Steigerung um 6,5 Prozent. 26.554 neue Diesel seien ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Autojahr 2018. Ziegler sagte: "Das steigende Kaufinteresse für den Diesel ist ein starkes Signal für den verbrauchsarmen Verbrenner."

Letzte Änderung: 01.04.2019Webcode: 0123946