Licht-Test 2018: Weiter viele Lichtmängel im Südwesten

[10.01.2019] Stuttgart. Zu tief, zu hoch oder ganz außer Funktion: Der alljährliche Licht-Test bringt schonungslos zutage, woran es an den Fahrzeugbeleuchtungsanlagen der Autofahrer hapert. Die Verkehrssicherheitsaktion gibt es schon seit 1956 und hat sicher mehr als ein Menschenleben gerettet, indem unter anderem "Blender" identifiziert wurden. Nun liegen die Ergebnisse für Baden-Württemberg vor.

Bundesweit wurden im Oktober 2018 mehrere Millionen Fahrzeuge in den Kfz-Werkstätten überprüft. Autofahrer waren dazu aufgerufen, an der kostenlosen Aktion teilzunehmen. Diese kostet erst etwas, wenn umfangreichere Einstellungen am Scheinwerfer oder Reparaturen anstehen. Die Werkstätten haben von über 100.000 Fahrzeugen Mängel in Mängelkarten erfasst, die dann ausgewertet wurden. In Baden-Württemberg sind Daten von über 18.000 Fahrzeugen erfasst worden. Während die Mängelquote bundesweit bei 32,6 Prozent lag, fiel sie in Baden-Württemberg mit 31,7 Prozent etwas niedriger aus. Bei einem Viertel der Fahrzeuge waren die Frontscheinwerfer nicht in Ordnung. Bei je rund zehn Prozent waren sie entweder zu hoch oder zu tief eingestellt. Bei über vier Prozent war ein Scheinwerfer komplett ausgefallen, bei einem halben Prozent sogar beide. Bei knapp sieben Prozent war die rückwärtige Beleuchtung nicht in Ordnung, bei knapp vier Prozent das Bremslicht.

Das Deutsche Kfz-Gewerbe organisiert die Aktion für die Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht. Neben Peugeot Deutschland wurde der Licht-Test 2018 von Auto Bild, ADAC, Osram, Fuchs Schmierstoffe und dem Zentralverband der Augenoptiker unterstützt. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister.

Letzte Änderung: 10.01.2019Webcode: 0122964