Zumeldung zu: „Beginn der Feinstaubalarm-Periode in Stuttgart: Deutsche Umwelthilfe fordert verbindliche Maßnahmen gegen Luftschadstoffe aus Kaminöfen und Baumaschinen“

[16.10.2018] Feinstaubsaison in Stuttgart: Kfz-Gewerbe fordert seit 2017 Austauschprogramm für Holzöfen

Stuttgart. Mit Beginn der "Feinstaubsaison" in Stuttgart mehrt sich die Kritik an Holzbefeuerungsanlagen. Das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg und die Kfz-Innung Stuttgart haben bereits 2017 in einer Stellungnahme an die Landesregierung vorgeschlagen, zur Reduktion der Stickoxid- und Feinstaubemissionen ein Austauschprogramm für Holzbefeuerungsanlagen für das Jahr 2018 aufzulegen. Diesen Vorschlag hat der Verband nun in der Stellungnahme zum dritten Entwurf des Luftreinhalteplans für Stuttgart erneuert. Er ging zusammen mit einer Reihe weiterer Anregungen und Vorschlägen vor wenigen Tagen im Regierungspräsidium ein.

Verband und Innung sind sich nach wie vor einig, dass eine Austauschprämie für Einzelöfen und Komfortkamine zur raschen Erneuerung des Bestands durch schadstoffarme Holzöfen führt und die Feinstaubbelastung sinken wird. Daher appellieren sie an die Landesregierung, auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung, den erneuerten Vorschlag zu berücksichtigen. "Ein durch das Land finanziertes Austauschprogramm stellt eine Luftreinhaltemaßnahme im Sinne der Definition des Verwaltungsgerichtes zur Verringerung des Feinstaubs dar und belegt gleichzeitig, dass nicht nur Autofahrende einseitig belastet werden", so Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg. "Eine solche Förderung wäre als Anreiz aus unserer Sicht zudem wirksamer als immer neue Gängelungen der Bürger á la Umwelthilfe."

Letzte Änderung: 16.10.2018Webcode: 0121957