Austausch mit Innenminister Thomas Strobl

[24.06.2022] Die Situation des Kfz-Gewerbe in der Transformation sowie die Digitalisierung der Verwaltung waren zentrale Themen eines Dialogs zwischen Verbandspräsident Michael Ziegler und Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß mit dem baden-württembergischen Innenminister und CDU-Landeschef Thomas Strobl und seinem Stab. Damit wurde der Gesprächsleitfaden vom letzten Parlamentarischen Abend des Baden-württembergischen Handwerkstags (BWHT) wieder aufgegriffen. Die Verbandsvertreter beleuchteten die Auswirkungen der Transformation auf das Kfz-Gewerbe und Michael Ziegler wies besonders auf die Risiken durch das Agentursystem hin. Wichtigstes Anliegen: Die bessere Einbindung des Kfz-Gewerbes auf Spitzenebene in Bund und Land. Denn aus unserer Sicht lassen sich die Fragestellungen der Transformation ohne Beteiligung der des Gewerbes schlicht nicht sinnvoll lösen. Mit knapp 44.000 Beschäftigen in Deutschland ist das Kfz-Gewerbe eine relevante Größe und hat nur unwesentlich weniger Beschäftigte als die Automobilindustrie. Die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen, insbesondere die Onlinezulassung für gewerbliche Fahrzeughalter, soll derweil zügig voranschreiten, dabei waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Bei der Onlinezulassung unterstützt das Kfz-Gewerbe die Etablierung einer zentralen Großkundenschnittstelle beim Kraftfahrtbundesamt. Hierauf könnten größere Kfz-Betriebe direkt zugreifen. Alle anderen sollen über das Landesportal Zugriff erhalten. Das Innenministerium berichtete über den Stand der Arbeiten und ist zuversichtlich, das Projekt zeitgerecht an den Start bringen zu können.

 

 

Letzte Änderung: 24.06.2022Webcode: 0136597